Andrés Felipe Loaiza

 

Andrés Felipe Loaiza studierte Psychologie an der Universidad de San Buenaventura in seiner Heimatstadt Cali, Kolumbien. In seiner Masterarbeit legte er seinen Schwerpunkt auf die Erforschung des Wiedereingliederungsprozesses der Ex-Guerilla-Kämpfer in die kolumbianische Gesellschaft, welchen er auch heute durch seine Arbeit fördert. Dabei betreute er ehemalige Betroffene und ihre Familien, um deren Zugang zu einer umfassenden und integrierten Versorgung zu erleichtern. Unter anderem gibt Sr. Loaiza auch Seminare in Psychologie und psychosozialer Intervention an Universitäten, ist als Trainer und Berater für menschliche Entwicklung und Wachstum im Sozial- und Arbeitsbereich aktiv und unterstützt gefährdete Bevölkerungsgruppen (alleinerziehende Mütter, Kinder und Jugendliche) in kommunalen Interventionsprojekten.

 

 

Corina Toledo

 

Dr. Corina Toledo, geboren und aufgewachsen in Chile. Bevor sie nach Deutschland kam, lebte sie fast 8 Jahre in Venezuela. Sie studierte Politikwissenschaft in München und promovierte in Augsburg.

Mit ihrer Initiative frau.kunst.politik fördert die Politikwissenschaftlerin, Ökofeministin und Referentin auf innovative Art den Austausch über politisch brisante Themen: In interdisziplinären und transkulturellen Projekten bringt sie Künstler*innen aus diversen Kulturräume und Kunstrichtungen zusammen und lädt diese ein, sich künstlerisch mit einem bestimmten politischen Thema auseinanderzusetzen, z.B. Feminizid und damit einhergehendem Frauenhandel, Migration oder Feminisierung der Armut, Identität in Zeiten der Globalisierung, etc.

 

 

Dieter Strauss

 

In vier Kontinenten und sieben Ländern arbeitete der promovierte Germanist Dieter Strauss für das Goethe-Institut. Die Reise führte von Amsterdam über Jakarta, Paris, München, Santiago de Chile, Sao Paulo nach Rabat/Casablanca. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag auf Projekten wie der Restaurierung einer alten Salpeterstadt in der chilenischen Atacama-Wüste oder der Erarbeitung einer Ausstellung über die brasilianische Mutter hinter der Schriftstellerdynastie Mann. Strauss lebt heute als freier Autor und Referent in München. Seine letzten Buchpublikationen behandeln die Familie Mann, den „Hum-boldt“ Brasiliens, Baron Georg Heinrich von Langsdorff, die deutsche auswärtige Kulturpolitik und „Goethes Wanderjahre in Lateinamerika und der Südsee“. In seinen Vorträgen geht es um Information und Unterhaltung!

 

 

Joaquín Bernáldez

 

Der Argentinische Anthropologe Joaquín Bernandez promoviert derzeit an der Uni Kassel. Das Mitglied des International Center for Development and Decent Wort an der Uni Kassel wird einen spanischsprachigen Vortrag zum Thema „Extractivismos y disputas socioambientales: Conceptos y experiencias“ halten.

 

 

 

Sophie Haring

 

Sophie Haring hat an der Universität Passau Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudieren mit Schwerpunkt auf dem ibero-romanischen Kulturraum auf Diplom studiert. Im Studium und für Feldforschung hatte sie bereits die Gelegenheit, längere Zeit in Argentinien und Costa Rica zu verbringen.

Sie wird in ihrem Vortrag "Cacerolazos-Emblem lateinamerikanischer Protestkultur?" die Protestbewegungen der Cacerolazos anhand des Verlaufs der Zeit, verschiedener Gruppen und unterschiedlicher Orte besonders im Hinblick auf Symbolkraft, Medienaufmerksamkeit und Beteiligungsmöglichkeit für eine große Bandbreite an Bevölkerungsgruppen analysieren.

 

 

Marina Engels

 

Marina Engels is Brazilian and in the end of 2016 moved to Dublin, Ireland. She has a degree in Environmental Management from the Senac University Center and many experiences working with community engagement and social projects. She participated in the 2009 edition of Warriors Without Weapons and was part of the Institute Elos Team for 5 years. She works for the Implementation Core, in Local Development projects, and as an Oasis Game facilitator. In Dublin, she is doing a project related to food education in a primary school and she is part of the BlueFire team, an initiative that empowers youth people to become changemakers through art and culture.

During the Passauer LateinAmerikagespräche, she will give a workshop how to be an active citizen using the Elos Philosophy and the Oasis Game, to promote communities transformation.

 

 

David Guevara

 

Der gebürtige Venezolaner David Guevara studierte an der Universidad Central de Venezuela Dolmetschen für Englisch und Deutsch. Nun macht er in Passau seinen Master in North and Latin American Studies und gibt Spanischunterricht im Sprachenzentrum.

In seinem Vortrag „¿Por qué protesta Venezuela?“ wird er über die Gründe und Umstände der Proteste in Venezuela, die besonders zwischen März und August 2017 ausarteten, sprechen und die aktuelle Situation darstellen.

 

 

Dr. Dorothee Weitbrecht

 

Die Historikerin setzte sich zunächst mit dem Nationalsozialismus auseinander und promovierte über die deutsch-lateinamerikanische Interaktivität in der Studentenbewegung von 1968. In Folge der deutsch-lateinamerikanischen Initiative zur Strafverfolgung der Täter der argentinischen Militärdiktatur gründete sie im Jahr 2014 die Elisabeth Käsemann Stiftung. Diese fördert Projekte zur Aufarbeitung autoritärer und konfliktärer Vergangenheit in Lateinamerika und Deutschland mit dem Ziel Demokratieverständnis und die Bedeutung der Menschenrechte zu stärken. Der Workshop fragt nach Voraussetzungen, Wegen und Formen einer gelungenen interkulturellen Kommunikation zwischen Lateinamerika und Deutschland über die Themen Vergangenheitsaufarbeitung und demokratisches Bewusstsein in den Gesellschaften.

 

 

Edwin Mejía

 

Der gebürtige Mexikaner machte in Deutschland sein Abitur und studiert nun International Cultural and Business Studies an der Universität Passau. Schon zu Schulzeiten setzte er sich als Schulsprecher für die Integration von LGBTQ+-Schülern ein, organisierte in Mexiko Kongresse zum Thema Identität, Selbstbewusstsein und Sexualität und schrieb national anerkannte Essays zu diesem Thema. Seit 2012 setzt er sich als Freiwilliger im Bereich der Suizidprävention ein und ist Mitglied von Diversity, einer LGTBQ+-Jugendorganisation in München.

Der Workshop „Das Bunte Leben in Lateinamerika: Die Identitätsfindung und der Kampf der LGBTQ+ um Akzeptanz.“ behandelt die Hürden und Probleme LGBTQ+-Jugendlicher, denen es in einer Gesellschaft, in der der katholische Glaube fest verwurzelt ist, erschwert wird, zwischen Vorurteilen und Ablehnung zu ihrer eigenen Identität zu finden.

 

 

Esteban Cuya

 

Esteban Cuya studierte an der Universität Jaime Bausate y Mesa, Perú und dozierte später an der evangelischen Universität Boliviens Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 1992 lebt er in Nürnberg und forscht an Menschenrechten. So arbeitete er zwischen 1998 und 2007 als Koalitionskoordinator gegen Straffreiheit in Bezug auf die Verbrechen die während der argentinischen Diktatur begangen wurden. Heute arbeitet er beim Amt für internationale Beziehungen in Nürnberg und als unabhängiger Journalist. Der Workshop behandelt Protestbewegungen in Lateinamerika, allen voran „el escrache“ in Argentinien (Demonstrationsform gegen Personen, die für Verbrechen verantwortlich gemacht werden, meistens für die Verletzung von Menschenrechten, politische Korruption, etc.).

 

 

Debora Guerrero Liera

 

Debora Guerrero Liera is in Mexiko geboren und studierte Nord- und Lateinamerikanische Studien (Master) in der Universität Passau. Sie besitzt Berufserfahrung bei internationalen Unternehmen in Mexiko im Bereich Kommunikation und Projektmanagement (insbesondere mit Länderfokus Spanien und Portugal) sowie Marketing, sowie als Analystin für Interne Kommunikation und Interne Projekte am FEMSA Hauptsitz, Monterrey, Mexiko.

Heutzutage ist sie Interkulturelle Beraterin bei der ICUnet.AG für Lateinamerika und Spanien